scoreberlin GmbH
Agentur für Usability-Beratung & Optimierung
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Eine scoreberlin-Umfrage in 243 deutschen Unternehmen.
Im Juli 2002 befragte scoreberlin die Geschäftsführer und Projektleiter von 243 deutschsprachigen Unternehmen aus fünf verschiedenen Branchen zum Thema Usability-Bewusstsein.
Die Berliner wollten mit dieser Umfrage herausfinden, inwieweit Themen wie Qualitätssicherung, Benutzerfreundlichkeit und Gebrauchstauglichkeit in deutschen Firmen behandelt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Möglichkeiten von Usability längst nicht ausgeschöpft werden – aber auch, dass ihr Nutzen und ihre Vorteile vielen Unternehmen noch gar nicht richtig bewusst sind oder nicht eingehend kommuniziert werden.
Bis auf die Handwerks-Branche und einige Dienstleistungsunternehmen können zumindest über 85 Prozent überhaupt etwas mit dem Begriff Usability anfangen. Dabei setzen über 80 Prozent der Befragten den Begriff mit Benutzerfreundlichkeit gleich. Fast jeder zweite (48,1 Prozent) versteht darunter die Optimierung des Webangebots, während nur noch 18,5 Prozent Qualitätssicherung damit verbinden (Mehrfachnennungen waren möglich).
Beim Einsatz von Usability-Maßnahmen war man sich einig: Die Arbeit überlässt man der Agentur. Jedes fünfte Unternehmen weiß nicht, nach welchen Richtlinien Usability eingesetzt wird. Die Agenturen arbeiten teils nach ISO-Normen (33,3 Prozent), teils nach eigenen Kriterien (44,4 Prozent). Unsicher ist man sich darüber, wann und weshalb Usability-Maßnahmen eingesetzt werden: 30 Prozent setzen Usability erst nach dem (Re-)Launch ihres Webangebots ein. Mehr als jeder zweite setzt sie zumindest nach der Konzeptionsphase und vor dem Launch oder Relaunch ein.
Bei den Fragen nach dem Warum liegen die Steigerung der Benutzerfreundlichkeit (96 Prozent) und die Optimierung der Website (70 Prozent) ganz vorne, während Kundennutzen und Kundenbindung noch außer Acht gelassen werden. Eine Effizienzsteigerung erkennen 55,6 Prozent. Über 74 Prozent gaben auch an, nicht mehr als zehn Prozent des Internet-Etats in Usability investieren zu wollen. Und nur 63 Prozent beantworteten die Frage nach der Nutzerfreundlichkeit mit »es wird besser«.
Ja: 85,2 %
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Nein: 14,8 %
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Telekommunikation: 3,7 %
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Handwerk: 7,4 %
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Medien: 18,5 %
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Dienstleistungen: 18,5 %
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IT/Internet: 51,9 %
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über 100: 10,7 %
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51 bis 100: 4,1 %
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11 bis 50: 18,5 %
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1 bis 10: 66,7 %
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Projektleitung: 25,9 %
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leitende/r Angestellte/r: 18,5 %
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Geschäftsführung: 55,6 %
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Benutzerfreundlichkeit: 81,5 %
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Optimierung des Webangebots: 48,1 %
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Qualitätssicherung: 18,5 %
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(Mehrfachnennungen möglich.)
eigene (Web-)Agentur testet: 7,4 %
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externe unabhängige Agentur/Experte testet: 14,8 %
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gar nicht: 14,8 %
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Wir testen selbst Inhouse Testing/Evaluation): 70,4 %
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(Mehrfachnennungen möglich.)
Eigene Kriterienkataloge und Bewertungsrahmen: 44,4 %
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ISO-Normen (Farb-/Dialoggestaltung, Informationsdarstellung, Gebrauchstauglichkeit,
Benutzerführung u. a.): 33,3 %
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weiß nicht: 22,2 %
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Agentur arbeitet nach eigenem Ermessen: 18,5 %
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(Mehrfachnennungen möglich.)
gar nicht: 7,4 %
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vor einem Facelift/kleiner Relaunch: 37,0 %
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vor einer strukturellen Überarbeitung/Relaunch: 55,6 %
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nach der Konzeptionsphase: 48,1 %
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nach dem (Re-)Launch: 29,6 %
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vor dem Launch eines komplett neuen Angebots: 74,1 %
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(Mehrfachnennungen möglich.)
Steigerung der Benutzerfreundlichkeit: 96,3 %
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Steigerung der Effizienz: 55,6 %
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Optimierung der Website: 70,4 %
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Steigerung der Kundenbindung: 44,4 %
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Steigerung des Kundennutzens: 63,0 %
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(Mehrfachnennungen möglich.)
bis zu 20 % des Internet-Etats: 7,4 %
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bis zu 15 % des Internet-Etats: 18,5 %
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bis zu 10 % des Internet-Etats: 74,1 %
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Ja: 11,1 %
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Nein: 7,4 %
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Es wird schlimmer: 18,5 %
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Es wird besser: 63,0 %
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Veröffentlichung: 11/2002. Verantwortlich für
die Durchführung:
Marcus Völkel.