scoreberlin GmbH
Agentur für Usability-Beratung & Optimierung
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Usability ist nicht die Stärke jeder Softwareanwendung. Auch Business-Applikationen stehen dabei in der Kritik. Nach Meinung von Analysten zeichnet sich jedoch ein Trend zu besserer Gebrauchstauglichkeit ab.
Usability-Experte Marcus Völkel nimmt kein Blatt vor den Mund: »Microsofts Office X für Mac OS X halte ich für eine Katastrophe«, so der Geschäftsführer des Beratungshauses scoreberlin, das sich auf die Gebrauchstauglichkeit von Software und Websites spezialisiert hat. Auch dem aktuellen Office 2003 für Windows-PCs weisen Völkels Kollegen vom Hamburger Consulting-Haus Sirvaluse Inkonsistenzen bei der Benutzerführung nach (siehe auch Computer Zeitung Nr. 7/2004, Seite 4).
Probleme mit der Benutzerfreundlichkeit beschränken sich jedoch nicht auf Office-Programme und schon gar nicht auf Microsoft-Produkte. Die Forrester-Analystin Jennifer Chew erteilte schon vor Jahresfrist einigen Unternehmenssoftware-Suites (ERP) haarsträubende Noten. Die ERP-Pakete taten sich vor allem bei der Zuweisung von Sicherheitsprofilen, bei der Konfiguration von Organisationsstrukturen sowie beim Download von Patches negativ hervor. [...]
Die Botschaft kommt mittlerweile bei den Anwendern von Business-Software an. »Die User werden immer kritischer bei der Auswahl«, so die Forrester-Analystin. Auch die Stuttgarter Usability-Beraterin Astrid Beck, Sprecherin der Fachgruppe Software-Ergonomie der Gesellschaft für Informatik (GI), beobachtet diesen Trend: »Momentan nimmt die Nachfrage nach Usability-Unterstützung zu. Möglicherweise ist gute Benutzbarkeit tatsächlich als umsatzfördernd erkannt worden.« [...]
Die ISO-Norm 9241 beschreibt die Anforderungen an ergonomische Bedieneroberflächen. Demnach müssen Dialoge der Aufgabe angemessen sein, das heißt, den Anwender dabei unterstützen, seine Arbeit schnell, vollständig und effizient zu erledigen. Die ebenfalls geforderte Selbstbeschreibungsfähigkeit gilt als erfüllt, wenn jeder Schritt verständlich ist oder dem Benutzer auf Anfrage erklärt wird. Sie ist eng mit der Lernförderlichkeit verknüpft: Der Benutzer soll beim Erlernen des Dialogsystems unterstützt werden. Darüber hinaus sollen Bedieneroberflächen individualisierbar und fehlertolerant sein. Das bedeutet, dass Fehlerquellen vorab eliminiert werden – etwa durch Menüs – und das Arbeitsergebnis auch bei Fehleingaben erreicht werden kann.
Neben der ISO-Norm gibt es Styleguides von Firmen wie Apple und Microsoft. Trotz aller Regelwerke dürfte jedoch keine Benutzeroberfläche von allen Anwendern akzeptiert werden. scoreberlin-Chef Marcus Völkel: »Usability kann nur das Bestmögliche tun, um eine größtmögliche Zahl an Usern zufrieden zu stellen.« (fg)
ComputerZeitung, Ausgabe 09/2004, S.9
Über die scoreberlin GmbH:
Die scoreberlin GmbH gehört zu den erfahrensten Usability-Dienstleistern in Deutschland. Seit 1999 steht scoreberlin® für hochwertige Lösungen rund um Usability, User Experience und User Centered Design. Das Full-Service-Angebot reicht von Experten-Analysen über Usability-Tests mit Eyetracking bis hin zu projekt- und prozessbegleitendem Usability Consulting. Dem Berliner Dienstleister vertrauen namhafte Unternehmen wie Aperto, Axel Springer, Bosch, brands4friends, Cornelsen Verlag, DKB, Hansestadt Hamburg, HRS, ImmobilienScout24, LYCOS Europe, Nokia, OMV AG, OnVista, Philips, Stadtsparkasse Köln, Stadt Würzburg, STIFTUNG WARENTEST, Universal, Verbraucherzentrale Bundesverband, Volkswagen u.v.a.
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