scoreberlin GmbH
Agentur für Usability-Beratung & Optimierung
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Berlin, September 2007. Eine amerikanische Software-Suite für Usability-Tests schickt sich an, das Web einfacher und beser zu machen – auch hierzulande. Usability-Tests, früher eine kostspielige und seltene Angelegenheit, sind mittlerweile für jede Unternehmensgröße und jeden Projektstatus bezahlbar. Mit Morae von TechSmith.
»Sehr beeindruckend, vielen Dank«, schüttelt der Projektmanager der Multimediaagentur Silvana Borsutzky zum Abschied die Hand. »Live dabei zuzusehen, wie echte User unsere Applikation bedienen, ist Gold wert«, bestätigt der Art Director der Agentur. »Und dass wir die Testvideos direkt mitnehmen können, begeistert mich regelrecht.« Er verweist auf die DVDs, die ihm Silvana Borsutzky gerade in die Hand legt. Einen Tag später werden die ersten Zwischenergebnisse vorliegen, nur wenige Tage später wird Borsutzky beim Auftraggeber die Ergebnisse im Detail präsentieren, eine Kombination aus qualitativen Nutzertests, Eyetracking-Daten zum Blickverlauf und statistischen Daten aus den Nachbefragungen. Ohne nennenswerte Unterbrechungen können Projekte in jeder Projektphase auf ihre Usability getestet werden. Die nächste Projektphase beginnt unmittelbar nach der Präsentation, und schon in 14 Tagen finden die nächsten Tests für das Projekt statt. Vor wenigen Jahren noch ein Ding der Unmöglichkeit.
»Früher war zwanzigstes Jahrhundert«, sagt Marcus Völkel, Geschäftsführer des Berliner Usability-Dienstleisters scoreberlin GmbH, »und Usability-Tests waren zu oft zur reinen Qualitätssicherung degradiert. Heute haben wir Morae, und plötzlich sind Usability-Tests nicht nur umgehend durchführbar, sondern auch bezahlbar.« Während er das sagt, startet er auf seinem MacBook Pro die Usability-Software Morae und öffnet einen Browser. »Im Großen wie im Kleinen: Mit Morae können Sie jederzeit und überall einen Usability-Test durchführen. Und an Ort und Stelle auswerten.«
Früher, das sei noch gar nicht lange her, erzählt uns der 36-jährige, dessen Unternehmen Kunden wie Berlin.de, Lycos Europe, ImmobilienScout24, Stiftung Warentest, OnVista oder Web.de betreut. Usability-Labs waren eine kostspielige Angelegenheit. Aufwändige Audio- und Videokamera-Installationen, veraltete Einwegspiegel, die nur einseitige Beobachtung zuließen und jede auch nur halbwegs natürliche Situation zunichte machten, schwer benutzbare Auswertungssoftware, für die man geschult werden musste. Ein kleiner Usability-Test zog sich von der Planung bis zur Präsentation mehrere Wochen hin. Wochen, in denen Projektteams auf Ergebnisse warten mussten, um weiterzuarbeiten. Logische Konsequenz: Je höher der Termindruck wurde, umso eher wurden Usability-Tests aus einem Projekt rausgestrichen. »In klassischen Webprojekten ließen sich richtige Usability-Tests kaum integrieren: Time vor Quality! Und so verkamen Usability-Tests zu reinen QS-Projekten, nicht selten sogar erst nach dem Launch eines Produkts«, zuckt Völkel mit den Schultern. »Buzz statt Ergebnisse. Eigentlich eine Farce.«
scoreberlin vertreibt und supportet im deutschsprachigen Raum als exklusiver TechSmith-Partner die Usability-Software-Suite Morae 2. Morae wurde im März 2004 von der amerikanischen TechSmith Corp. auf den Markt gebracht und hat sich binnen kürzester Zeit als die Standardlösung für Usability-Tests und -Forschung behauptet. TechSmith ist Marktführer im Screen-Recording-Bereich, aus demselben Haus stammen Präsentations- und Recording-Tools wie SnagIt oder Camtasia Studio. Nur über scoreberlin gibt es die Option des deutschsprachigen Software-Supports.
Heute, erklärt Völkel, kommt kein Usability-Lab mehr ohne Morae aus. Nahezu jede Usability-Firma hat bei ihm Morae-Lizenzen gekauft, Multimedia-Agenturen kaufen bei ihm Schulungen ein, Hochschulen, Designbüros, selbstständige Berater, auch Behörden nutzen Morae. Zu den Nutzern gehören Kleinst- bis Großunternehmen, darunter finden sich bekannte Namen wie Amazon, Dell, Fraunhofer-Institute, IBM, Siemens, SAP, aber auch viele Freiberufler und Unternehmen, von denen man noch nie etwas gehört hat. Usability ist zu einem Thema für alle geworden, die ihre Websites und Applikationen erfolgreich machen wollen. Und offenbar kann sich mittlerweile jeder Usability-Tests leisten.
Morae 2.0 ist eine komplett digitale Software-Lösung zur Analyse der Interaktion zwischen Mensch und Computer. Sie wurde speziell für den Einsatz von Usability-Tests entwickelt. Ein PC, eine Kamera und Morae sind alles, was Unternehmen in technischer Hinsicht brauchen, um eigenständig Usability-Tests durchführen zu können.
Morae besteht aus drei Komponenten: Morae Recorder zeichnet Testsessions auf und erfasst dabei das gesamte Verhalten des Anwenders. Recorder basiert auf einem Screen-Recording-Programm, das nicht nur den Bildschirm aufnimmt, sondern zusätzlich alle System-Ereignisse wie Tastatureingaben, Mausklicks, Seitenaufrufe, URLs und Text. Darüber hinaus werden über eine angeschlossene Webcam auch Nutzervideo und -Audio aufgezeichnet. Am Ende einer Testsession kann dem Probanden automatisiert ein Fragebogen eingespielt werden, so dass auch Befragungs-Daten gesammelt werden können. Anschließend werden sämtliche Daten synchronisiert, so dass die Aufzeichnungen und Antworten anschließend in Morae Manager zur Bearbeitung, Suche und Analyse zur Verfügung stehen.
Ein Clou an Morae ist die zweite Komponente: Über den Observer kann der von Morae Recorder aufgezeichnete Usability-Test live und in Echtzeit beobachtet werden, beispielsweise aus dem Kontrollraum über eine LAN-Verbindung, aber auch von extern, z.B. von Entwicklern oder Projektbeteiligten. Der veraltete Einwegspiegel ist nicht mehr notwendig. Observer gewährt einen kompletten Einblick in die User Experience, da sowohl der Bildschirm inklusive Mausbewegungen (»highlighted«), das Probandenvideo (als Bild-in-Bild, anpassbar in Größe und Platzierung) als auch die Nutzeraussagen übermittelt werden. Über den Observer sind Beobachter noch näher dabei – ihnen entgeht keine Mausbewegung mehr, kein Klick, keine Regung des Probanden.
Beobachter können Ereignisse direkt mit individuellen Markern mittels Tastatur-Shortcuts kommentieren (Event-Logging); die Markierungen werden inklusive Notizen live an den Recorder übermittelt und gemeinsam mit der Aufnahme gespeichert. Somit spart Morae immense Auswertungszeit; in der nachfolgenden Analyse kann direkt nach diesen Markern gesucht werden.
Zur Analyse wird Morae Manager eingesetzt. Der besteht aus eigentlich zwei Applikationen: einem Analyse- und einem Videobearbeitungs-Programm. Im »Analyzer« lassen sich sämtliche synchronisierten Ereignisse (Video, Audio, Systemdaten, Markierungen) gemeinsam oder getrennt anzeigen, durchsuchen und bearbeiten. Dabei können Nutzer die Task-Dauer berechnen, Klickpfade analysieren, Suchergebnisse als interaktives, mit dem Video synchronisiertes Diagramm darstellen oder die Daten als CSV-Dateien exportieren.
Im »Presenter« erstellen Nutzer markierte (Highlight-)Video-Präsentationen mit benutzerfreundlichen Editierfunktionen schnell und intuitiv selbst. Jederzeit können mittels Drag-and-Drop neue Clips und selbst erstellte Titel zum Storyboard hinzugefügt werden. Kameraaufnahmen können als Bild im Bild (Picture in Picture, PiP) hinzugefügt, individuell angepasst (Größe, Transparenz, Platzierung) und um eine weitere Audiospur (z.B. zur Moderation) erweitert werden. Anschließend wird der Videofilm zur Weitergabe im AVI- oder WMV-Format produziert. Eine Pack-and-Show-Option gewährleistet die Wiedergabe der Videos auf jedem Windows-System.
Auch Morae selbst hat eine Menge Usability-Tests hinter sich, schließlich soll jeder, der die Tests durchführt, die Software auch bedienen können. Als wirklich einfach und intuitiv erschließt sich dem Nutzer das Interface der Software-Suite. Über einen Assistenten können ganz einfach Fragebögen erarbeitet oder Testkonfigurationen erstellt und abgespeichert werden, so dass immer wiederkehrende Testabläufe sich automatisieren und schnell abrufen lassen. Die Software erweist sich als ausgereift und benutzerfreundlich – innerhalb weniger Minuten kann der erste Test beginnen.
Morae 2 unterstützt Microsoft Windows XP und Windows 2000, ab der Version 2.0.1 auch Windows Vista. Eine Standard-Einzellizenz für Morae kann zu einem empfohlenen Nettoverkaufspreis von 1.249,00 Euro pro Bundle (Standardkomponenten: Manager, Recorder und Viewer, ohne Supportvertrag) erworben werden. Einzelkomponenten können separat gekauft werden. Mengenrabatte oder Rabatte für Behörden und Lehrinstitute sind möglich.
Weitere Informationen:
www.techsmith.com/morae/
Morae bei scoreberlin incl. deutschsprachigen Support:
www.morae.de/
Über die scoreberlin GmbH:
Die scoreberlin GmbH gehört zu den erfahrensten Usability-Dienstleistern in Deutschland. Seit 1999 steht scoreberlin® für hochwertige Lösungen rund um Usability, User Experience und User Centered Design. Das Full-Service-Angebot reicht von Experten-Analysen über Usability-Tests mit Eyetracking bis hin zu projekt- und prozessbegleitendem Usability Consulting. Dem Berliner Dienstleister vertrauen namhafte Unternehmen wie Aperto, Axel Springer, Bosch, brands4friends, Cornelsen Verlag, DKB, Hansestadt Hamburg, HRS, ImmobilienScout24, LYCOS Europe, Nokia, OMV AG, OnVista, Philips, Stadtsparkasse Köln, Stadt Würzburg, STIFTUNG WARENTEST, Universal, Verbraucherzentrale Bundesverband, Volkswagen u.v.a.
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