scoreberlin GmbH
Agentur für Usability-Beratung & Optimierung
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Wir analysieren Ihre Website auf Barrierefreiheit nach den Empfehlungen und Richtlinien der W3C-Web Accessibility Initiative (WAI) und der deutschen BITV (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung). Sie erhalten einen ausführlichen, verständlichen Report mit klaren und eindeutigen Optimierungs-Empfehlungen.
Gerne begleiten wir Sie darüber hinaus auf Ihrem Weg zu einer barrierefreien Website von der Konzeption über die Auswahl des geeigneten Content Management Systems bis hin zur technischen Umsetzung.
Barrierefreie Websites schlagen gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe und lösen mehrere Probleme gleichzeitig.
Fälschlicherweise werden barrierefreie Websites immer noch mit Textversionen, suboptimalem Design oder behindertengerechten Webseiten gleichgesetzt. Diese Analogie erweist sich bei näherer Betrachtung als hinfällig und wenig zukunftssicher.
Wer Webangebote auf Browser optimiert, darf die Menschen nicht vergessen. Barrierefreie Websites haben nicht nur behinderte Menschen im Visier. Als Usability-Agentur stehen wir in der Pflicht, Accessibility ganz nach oben zu stellen. Denn am benutzerfreundlichsten sind Websites ohne Barrieren.
Ihre Besucher, Ihr Vertrieb und Ihr Controlling werden es Ihnen danken. Warum?
Barrierefreie Websites können auf allen gängigen Browsern und reinen Textbrowsern angezeigt und von sogenannten assistiven Technologien (wie Screenreader oder Braillezeile) dargestellt werden. Somit sind sie nicht nur sehschwachen, blinden und anderweitig beeinträchtigten Besuchern zugänglich, sondern auch Benutzern, die ohne Maus, aber mit Mobiltelefon, Palm oder Handheld ausgestattet sind. Fast nebenbei werden Reichweite und Zielgruppe vergrößert, Serverlast und Ladezeit verringert, die Suchmaschinenposition verbessert und der Pflegeaufwand erleichtert. Eine Druckversion ist inklusive. Und bei all dem werden auch noch die Kosten minimiert. Letzten Endes profitieren also alle von barrierefreiem Webdesign.
Die W3C-Web Accessibility Initiative (WAI) spricht mit den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) seit 1999 konkrete Empfehlungen und Richtlinien für Website-Zugänglichkeit aus. Sowohl neue, unerfahrene als auch Power-User und Menschen mit eingeschränkter Wahrnehmung und Behinderung sollen zugängliche Websites einfacher und effizienter verstehen und bedienen können. Sprich: Barrierefreiheit betrifft uns alle.
Im Zuge dieser Richtlinien entstand ein dreistufiges Ratingsystem, das in etwa mit einem Gütesiegel verglichen werden kann; dabei stehen drei Level von WAI-A bis WAI-AAA zur Verfügung, wobei Triple-Level-A (AAA) der höchste ist. (Die deutsche Übersetzung der WCAG finden Sie übrigens hier:
Zugänglichkeitsrichtlinien für Web-Inhalte.)
Hierzulande ist die BITV im Juli 2002 als »Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz« in Kraft getreten. Sie basiert im Wesentlichen auf den Einflüssen und der Übersetzung der amerikanischen WCAG (Web Content Accessibility Guidelines).
Die BITV schlüsselt ihre Richtlinien in einem zweistufigen Prioritätensystem auf. Dabei entspricht BITV Priorität I dem WAI-Level AA und die BITV Priorität II ungefähr dem WAI-Level AAA. Besonders vorteilhaft für Kunden: Pflichtenheft oder Rahmenvertrag können sich einfach und konkret auf die jeweiligen BITV- oder WAI-Empfehlungen beziehen.
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Übrigens: Auch dieser Webauftritt (XHTML 1.0 Strict und Bobby-AAA-Approved) setzt schon seit 2002 auf
Um 2000 herum war Barrierefreiheit kein öffentlichkeitswirksames Thema. Zum einen hatte man behinderte Menschen einfach nicht als Zielgruppe im Blick, zum anderen unterstützten die damals gängigen Browser keine Web-Standards bzw. nur ungenügend. Die Workarounds, die Programmierer und Webdesigner entwickeln mussten, damit eine Website auf unterschiedlichen Plattformen gleich oder ähnlich aussah, machten Zugänglichkeit bisweilen unmöglich. So sieht es auch heute noch auf dem Großteil der Websites aus.
Mittlerweile unterstützen die modernen Browser W3C-Standards, weil sie in Zusammenarbeit mit den W3C Working Groups entwickelt werden. Dies ermöglicht nun endlich den konsequenten Einsatz von standardkonformem (X)HTML-Code, CSS und die strikte Trennung von Inhalt und Design. Große Anbieter wie Lee Jeans, Deutsche Post, Stern, Tchibo, die Bundeswehr, Lycos, Apple Macintosh oder Wired haben ihre Chance schon genutzt. Und sind begeistert. Nicht weniger als ihre Besucher. Alle Seiten profitieren vom barrierefreien Web.
Mehr Informationen über Web-Standards lesen Sie im
Mission Statement des Web Standards Project (deutsch).
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